Die Valenser Schiene (Fußheberorthese) von

Orthopädieschuhtechnik Göttker in Berlin.

 

Gehen ist ein selbstständiger Vorgang, den wir als Kind erlernt haben. Als gesunder Mensch machen wir uns wenig Gedanken darüber. Welche Mühe und Konzentration erfordert jedoch dieser sonst so selbstverständliche Bewegungsablauf, wenn zum Beispiel eine Körperhälfte durch einen Schlaganfall betroffen ist.

Der willentliche Impuls, einstmals Gelerntes einzusetzen, mag nicht funktionieren. Auch die motorische Leistung ist verlorengegangen. Der Fuß „klebt“ am Boden, die Schwungbeinphase lässt sich nicht einleiten. Die Wahrnehmung des Beines ist gestört. Gelingt es, das Bein nach vorne zu setzen, besteht die Gefahr des Stolperns. Die Richtung, die der Fuß nimmt, ist unkontrolliert.

Durch motorische Ausfälle kann es zu mechanischen Fehlstellungen kommen:

  • Varus Stellung des Calcaneus
  • Supinatorische Fehlstellung des Vorfußes gegenüber dem Rückfuß
  • Verstärkte Spitzfußstellung, fehlende aktive Dorsalextension

Die frühzeitige krankengymnastische Behandlung einerseits und die Unterstützung durch richtig eingesetzte Hilfsmittel ist für den erfolgreichen Therapieverlauf von großer Bedeutung.

Die Valenser Schiene (dynamische Fußheberorthese) in Kombination mit dem Spezialschuh GS Reha ist ein Versorgungskonzept, das sich besonders bewährt hat und das die Voraussetzung schafft, den Therapieverlauf konstruktiv zu steuern.

Die fehlenden Bewegungen im unteren und oberen Sprunggelenk werden durch die Valenser Schiene ausgeglichen. Die Schiene gewährleistet durch die Ansätze am Schuh und am Bein eine plantigrade Ausrichtung der Schuhsohle zur Auftrittsebene. Sie verhindert die supinatorische Aufbiegung des Vorfußes (Eversion). Das Konstruktionsprinzip der Schiene folgt der Bewegung im oberen Sprunggelenk und lässt eine uneingeschränkte Dorsalextension des Fußes zu. Die Plantarflexion ist kontrolliert und in ihrer Bewegung begrenzbar. Durch die Vorspannung einer Feder im Drehgelenk der Schiene wird der Ansatz zur aktiven Extension (Heben des Fußes) ausgelöst. Eine Manschette, die der Lederfarbe des Schuhs angeglichen ist, gewährleistet zum einen, dass die Schiene sehr eng am Bein verlaufend ausgerichtet bleibt und zum anderen, dass die physiologische Stellung des Fersenbeins gehalten wird. Den oberen Abschluss der Schiene bildet eine den Unterschenkel umgreifende Schelle, die mit einem hautfreundlichen Leder abgepolstert ist. Die Schiene ist filigran gearbeitet und erfährt mit ihrer Oberflächen aus poliertem Aluminium eine hohe Akzeptanz beim Träger.

Kontakt

Telefon: +49 (0) 30 / 39 111 56
Telefax: +49 (0) 30 / 39 949 35
E-Mail: post@gs-orthopaedie.de

 

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